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Was ich über Mental Load bei Kinderterminen gelernt habe

  • Autorenbild: Sonia
    Sonia
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Lange habe ich Mental Load bei Kinderterminen nicht erkannt.

Ich dachte, ich sei einfach schlecht organisiert.


Ich hatte einen Geschäftskalender.

Einen Familienkalender.

Listen.

Erinnerungen im Handy.

Und trotzdem war da dieses Gefühl, ständig etwas vergessen zu können.

Nicht, weil viel Dramatisches passiert wäre.


Sondern weil immer „etwas“ zu erledigen war.

Ein Zettel im Rucksack.

Eine Anmeldung.

Ein Kindergeburtstag.

Eine Terminverschiebung.

Eine Nachricht in der Eltern-WhatsApp-Gruppe.


Es waren nie die grossen Dinge.

Es war das dauernde Mitdenken.


Mit der Zeit habe ich 8 Dinge verstanden.


1. Mental Load entsteht nicht durch zu viele Termine

Nicht die Anzahl der Termine machte mich müde. Sondern ihre dauerhafte Präsenz im Kopf. Ein einzelner Termin kann mehr Energie kosten als ein ganzer Arbeitstag – weil er Gedankenschleifen auslöst.


2. Ein Termin ist selten nur ein Termin

Hinter einem Kindergeburtstag stehen oft viele kleine Aufgaben:

  • Geschenk besorgen.

  • Fahrdienst klären.

  • Abholen organisieren.

Solange all das in meinem Kopf „wohnt“,bleibt auch die Verantwortung dort.


3. Mental Load entsteht durch unsichtbare Verantwortung

Mental Load entsteht selten durch Chaos.

  • Er entsteht durch Verantwortung, die niemand sieht.

  • Wenn Termine nur bei einer Person ankommen –per Nachricht, Zettel oder E-Mail –entsteht ein stiller Speicherort.

  • Oft ist das einfach der Kopf einer Person.

Nicht bewusst.

Nicht absichtlich.

Aber spürbar schwer.


4. Es geht nicht um 50/50

Ich habe meinem Partner nie vorgeworfen, zu wenig zu tun.

  • Es geht nicht darum, alles exakt gleich aufzuteilen.

  • Es geht darum, dass klar ist, wer wofür verantwortlich ist –und dass diese Verteilung für uns beide passt.


Wenn eine Aufgabe bei meinem Partner liegt,dann vollständig.

End-to-End.


Vom Wissen über den Termin bis zur Umsetzung und Nachbearbeitung.

Erst dann verlässt die Aufgabe wirklich meinen Kopf.


5. Mehr Organisation allein reicht nicht

Ein zusätzlicher "normaler" Kalender löst das Problem nicht.

Mental Load entsteht nicht durch fehlende Disziplin. Er entsteht durch das Gefühl:

„Ich muss daran denken.“

Solange Termine im Kopf gespeichert sind, bleibt die innere Anspannung.

Auch wenn alles organisiert aussieht.


6. Geteilte Sichtbarkeit entlastet mehr als Perfektion

Was wirklich entlastet,

  • ist Transparenz.

  • Wenn Termine an einem Ort sichtbar sind.

  • Wenn beide denselben Überblick haben.

  • Wenn Informationen nicht verstreut sind.

Nicht Perfektion nimmt Druck –sondern Klarheit.


7. Die richtigen Fragen verändern den Blick

Diese Fragen haben meine Sicht verändert:

  • Wer behält bei uns die meisten Termine im Kopf?

  • Wo kommen neue Informationen zuerst an?

  • Sind Termine für alle sichtbar?

Allein diese Fragen verschieben Verantwortung.


8. Leichtigkeit ist wichtiger als Effizienz

Irgendwann wurde mir klar:

  • Ich wollte keinen weiteren separaten Kalender.

  • Ich wollte einen Ort, an dem Termine nicht im Kopf wohnen.

  • An dem Verantwortung sichtbar wird.

  • An dem Familienorganisation leichter wird.

  • Weniger Gedankenschleifen.

  • Weniger „Ich muss daran denken“.

Mehr Leichtigkeit!


Aus dieser Erfahrung ist SHUBiDU entstanden :)

Nicht aus dem Wunsch, effizienter zu werden, sondern aus dem Wunsch, wieder mehr Freude und Entspannung in die Familienorganisation zu bringen.

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